Hoffnung auf eine bessere Zukunft

Nigeria, das bevölkerungsreichste Land Afrikas, kämpft mit großen Problemen. Der Erlös des Ölreichtums kommt leider nur wenigen Nigerianern zugute. Nigeria könnte eigentlich ein reiches Land sein. Die Fruchtbarkeit seines Bodens und die Erträge aus Erdölvorräten sollten den Einwohnern ein angenehmes Leben ermöglichen. Aber es sind vor allem Korruption, Gewalt und ethnische Konflikte, die einer Verbesserung der Lebensverhältnisse der Bevölkerung im Wege stehen. Die Überfälle der „Boko Haram“- Terrorgruppen ließen zwei Millionen Nigerianer in sichere Gebiete ihres großen Landes oder nach Europa flüchten. Viele Dörfer sind zerstört. Tausende Familien wurden getrennt.

Bildung ist in Nigeria leider immer noch ein Privileg, das sich viele Familien nicht leisten können. Trotz Schulpflicht besucht nur etwa die Hälfte aller Kinder eine Schule.  

Die Farm „Hope Eden“ ist eine Initiative, die zeigt, wie es anders gehen kann. Zwei deutsch-nigerianische Ehepaare setzen sich gemeinsam mit einem Team von Helfern dafür ein, dass Kinder und Jugendliche eine hoffnungsvolle Zukunft bekommen.