Gut zu wissen!


Nigeria, ein Land der Kulturen. Kulturelle Vielfalt wird hier groß geschrieben: Mehrere Hundert Volksgruppen teilen sich das bevölkerungsreichste Land Afrikas.   Auch in der Schule wird diese Vielfalt deutlich. Das Bild zeigt Schülerinnen und Schüler bei einer Performance in ihrer jeweiligen Stammeskleidung.



Während sich die Großstadt Abuja immer schneller entwickelt, bleibt auf dem Land alles beim Alten. Straßen sind in einem schlechten Zustand und es scheint keinen zu interessieren. Auch die Straße auf die wir tägich angewiesen sind hat deutlich unter der Regenzeit gelitten. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Straße endlich fertiggestellt wird und sich auch auf dem Land etwas entwickelt.



Do it yourself! Die Steine für den Schulbau werden auf dem Gelände selbst hergestellt. Das Bild zeigt die trocknenden Formsteine vor dem riesigen Brennhaufen.




Wie passend! Das Nummernschild des Schulbusses startet mit ABC, wenn das kein gutes Zeichen ist: Wer hier einsteigt bleibt kein Analphabet.




Die Kinder helfen in ihren Familien von Anfang an tatkräftig mit und können schon früh viele Aufgaben im Haushalt und auf dem Feld übernehmen. Leider fehlen einige Kinder auch immer wieder im Unterricht, da sie auf der Farm der Eltern mithelfen müssen.



Kochen auf offenem Feuer ist die gängigste und nach wie vor günstigste Variante. Leider hat dies negative Auswirkungen auf das gesammte Ökosystem der Region. Hope Eden ist tatsächlich eine Art Garten Eden, auf dem Gelände stehen viele große Bäume und es gibt auch einen kleinen Wald. In der Umgebung sucht man solche Bedingungen vergeblich. Die meisten Wälder und Einzelbäume wurden bereits gefällt.



'Public Transport', also der Personennah- & Fernverkehr des Landes ist eine riesige Herausforderung. Meist übernehmen kommerzielle Kleinbusse die Beförderung. Aufgrund schlechter Straßenverhältnisse und desolatem Zustand der Busse kommt es häufig zu schwerwiegenden Unfällen mit Personenschäden. Schienenverkehr könnte hier einen deutlich Unterschied machen. Allerdings sind die meisten Lokomotiven des Landes über vier Jahrzehnte alt und nicht mehr einsatzbereit. Eine neue Zuglinie soll hier für Abhilfe sorgen. Der Bahnhof im Bild sieht vielversprechend aus, warten wir ab, ob sich die neue Strecke von Abuja nach Kaduna etablieren kann.


Sauberes Wasser ist hier Luxus. Dank der Unterstützung der Deutschen Botschaft in Abuja gibt es auf dem Gelände sauberes Wasser. Ein Tiefbrunnen liefert sauberes Wasser in Trinkwasserqualität, ein Privileg, dass viele Kinder zu Hause nicht haben. Verunreinigtes Wasser ist eine Hauptursache für Krankheiten.